Das war das Kunstcamp Ruhr 2019

Impressionen

2019 im Viktoriaquartier

Im Viktoriaquartier in Bochum sind vom 18. bis 25. August 2019 im Rahmen des ersten Kunstcamps Ruhr rund 80 künstlerisch talentierte Jugendliche im Alter von 14 bis 21 Jahren zusammengekommen.

Die Idee, ein Projekt im Bereich Jugendkultur zu entwickeln, geht zurück auf eine Initiative des RVR-Ausschusses für Kultur und Sport. Das Kunstcamp wurde daraufhin von RVR und den zehn beteiligten Städten konzipiert. Beteiligt sind Bochum, Dortmund, Duisburg, Gelsenkirchen, Hagen, Hamm, Herne, Herten, Recklinghausen und Wesel.

Jede Stadt konnte acht Teilnehmende für das Camp auswählen. Ziel war es, Jugendliche mit herausragenden Talenten zu finden, die bereits künstlerisch aktiv sind und bislang wenig gefördert werden. Bei der Auswahl wurden zudem diversitätsorientierte Kriterien berücksichtigt.

In Kernkompetenz-Workshops, die sie zuvor wählen konnten, wurden die Jugendlichen eine Woche lang durch professionelle Kunstschaffende fortgebildet. Zur Wahl standen folgende Vertiefungen: Schauspiel, Malen/Zeichnen klassisch, Malen/Zeichnen urban, Breakdance, Hip-Hop Dance, Instrumental, Instrumental & Gesang sowie Poetry Slam & Rap. Zusätzlich dazu konnten die Jugendlichen in andere Bereiche hineinschnuppern, sich über nützliche Themen wie Selbstvermarktung oder soziale Medien informieren und Hochschulen mit künstlerischen Studiengängen in der Nähe kennenlernen. Der RVR und die Städtepartner des Kunstcamps arbeiten bei der künstlerischen Konzeption und Leitung mit Pottporus e.V. zusammen.

Der innovative Ansatz des Kunstcamps liegt in der Verbindung verschiedener Disziplinen und Stile miteinander, was auch bei der Abschlusspräsentation auf der Open-Air-Bühne im Bermudadreieck am 24. August 2019 zu einem außergewöhnlichen Programm führte, das das Publikum begeisterte.

Das Pilotprojekt war ein voller Erfolg und hat deutlich gezeigt, dass der Bedarf einer Fortführung des Formates vorhanden ist.

Leonie Arnold
Regionalverband Ruhr
Referat Kultur, Sport und Industriekultur
arnold@rvr.ruhr
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